Vorführung in der Kulturscheune Eibenhof
Wie gelingt Frieden? Der Dokumentarfilm gibt Einblicke in vier der komplexesten Konflikte unserer Zeit: Kolumbien, Südafrika, Afghanistan und Israel-Palästina. Er erzählt von Verhandlungen unter Feinden, vom Scheitern großer Hoffnungen – und von kleinen Schritten, die Wege zum Frieden eröffnen.
Im Zentrum stehen Menschen, die an historischen Wendepunkten beteiligt waren: Friedensnobelpreisträger, Diplomaten, Verhandler und ehemalige Guerilleros – darunter Juan Manuel Santos, Cyril Ramaphosa, Fatima Gailani, Schlomo Ben-Ami und Federica Mogherini. Sie berichten von Erfolgen und Rückschlägen, vom langen Atem der Diplomatie – und davon, dass Frieden weder selbstverständlich noch einfach ist.
Der Film macht deutlich: Frieden ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Er beginnt mit politischem Willen, braucht Mut zum Dialog, die Aufarbeitung von Schuld – und viel Geduld. Frieden zu stiften ist eine Kunst und zugleich harte, beharrliche Arbeit.
Im Anschluss findet eine Diskussionsrunde mit dem Regisseur Jobst Knigge und dem Experten Daniel Gerlach statt:
In kriegerischen Zeiten steht Frieden – zumindest theoretisch – hoch im Kurs. „Die Kunst des Friedens – Eine andere Geschichte des Nahen Ostens“ heisst das neue Buch von Deutschlands führendem Nahostexperten und Herausgeber des Orientmagazin ZENITH, Daniel Gerlach. Mit ihm und dem Autoren des Films, Jobst Knigge, diskutiert TV-Produzentin Katrin Sandmann im Anschluss über neue Ideen, Waffen zum Schweigen zu bringen, und die Rolle von Optimismus, Empathie und Menschlichkeit.

© Sebastian Backhaus / © Jordana-Schramm