INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR

Schauspielerin Sandra Hüller nähert sich in diesem Film  dem Leben Ingeborg Bachmanns an einem imaginären Tag in Rom und verleiht ihren Worten eine eindringliche Präsenz.  Mit einem kunstvollen Geflecht aus improvisierten Szenen, Archivschätzen, Interviews und Bachmanns eigenen Texten durchmisst der Film die zentralen Lebensphasen der Autorin – von der Kriegskindheit in Kärnten, dem Aufstieg zum Star der Gruppe 47 bis zu ihren letzten Tagen in Rom.

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann gelingt Regisseurin Regina Schilling eine sinnliche wie intellektuelle Annäherung an eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Durch die kraftvolle Interpretation von Sandra Hüller und meisterhafte Archivmontagen wird Bachmanns Sprachgewalt unmittelbar erfahrbar für die Zuschauer. Entstanden ist ein filmisches Porträt, das die Zerbrechlichkeit und Kraft einer Künstlerin feiert, die sich jeder Vereinnahmung entzog und deren Werk bis heute eine visionäre Wucht besitzt.

„Ein funkelndes Kaleidoskop, das Lust macht auf das (Wieder-)Entdecken der Werke dieser Literatur-Ikone.“ – Dieter Oßwald, Programmkino.de

Regina Schilling setzt mit ihrem Film der Schriftstellerin ein würdiges Denkmal. So möchte man fast sagen: „Nichts Schöneres unter der Sonne als unter der Sonne zu sein …“ (Ingeborg Bachmann) – und diesen Film sehen.

FILMGESPRÄCH

Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit Regisseurin Regina Schilling, moderiert von Jörg Taszman.

Bildstills (oben): ©Elliott Kreyenberg

Porträtfoto (unten): ©Elliott Kreyenberg

Altersfreigabe: FSK ab 6 freigegeben

Credits

Land: Deutschland

Länge: 98 Minuten

Regie: Regina Schilling

Besetzung: Sandra Hüller

Fassung: Deutsch (UT Englisch)