DER VERLORENE MANN

Eines Tages steht ihr Ex-Mann Kurt zwanzig Jahre nach der Scheidung vor der Tür von Hanne. Aufgrund seiner Demenzerkrankung kann er sich nicht an die Trennung erinnern und wird zunächst von Hanne und ihrem neuen Mann, dem pensionierten Pfarrer Bernd, aufgenommen. Gastfreundschaft und Nächstenliebe werden schnell auf die Probe gestellt, da Kurt Hanne nach wie vor für seine Ehefrau hält und sich ihr entsprechend annähert. Gemeinsam suchen sie nach verlorenen Erinnerungen, Gefühlen und dem Weg zwischen Liebe und Freundschaft.

„Da drückt man fest beide Daumen – selbst wenn man längst ahnt, dass diese von einer tiefen Mitmenschlichkeit geprägte Utopie kaum von Dauer sein kann.“ – Filmstarts.de

Welf Reinhart erzählt in seinem Spielfilmdebüt von der Tragik des Älterwerdens und Vergessens. Mit feinem Humor und dem gefühlvollen Spiel von Harald Krassnitzer, Dagmar Manzel und August Zirner ergründet der Streifen die Aussichten und Abgründe einer ungewohnten Dreierbeziehung.

FILMGESPRÄCH

Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch mit dem Regisseur Welf Reinhart und dem Schauspieler August Zirner.

Bildstills (oben): ©Maverick-Film_Merki-und-Reinhart-Film_BR-und-Filmwelt

Porträtfoto (unten): ©lukas_zischke ©Gerald von Foris

Altersfreigabe: FSK ab 12 freigegeben

Credits

Deutschland, 2026

Länge: 102 Minuten

Regie: Welf Reinhart

Besetzung: Dagmar Manzel, Harald Krassnitzer, August Zirner

Fassung: Deutsch (UT Englisch)