Vorführung in der Kulturscheune Eibenhof
Festival Preview
Schabbat-Diner außer Kontrolle: als zum ersten Mal alle Eltern- und Schwiegerelternteile mit am Tisch sitzen, stört ein plötzlicher Todesfall (oder sogar ein Mord?) die herbeigesehnte Harmonie. Zwischen panischer Verheimlichung, kulturellen Reibungen und jeder Menge absurder Wendungen wird aus einem Familienabend eine explosive Komödie.
Im Wohnzimmer treffen sich Eltern und Schwiegereltern – sowieso schon keine einfache Situation. Dass ein Toter im Badezimmer liegt, macht die Sache nicht leichter. Und auch nicht, dass die Leiche eigentlich weggeschafft werden sollte, aber ohne dabei die Regeln des Schabbats zu verletzen. Regisseur und Drehbuch Co-Autor Daniel Robbins wollte seinen Film tief in seinem Milieu, das der New Yorker Jüdinnen und Juden, verwurzeln. Gedreht in einer Wohnung an der Upper West Side geht es um Menschen, die auch in der säkularen Welt zu Hause sind, aber auch ihren Glauben ernst nehmen. Zu dem Patchwork aus weltlichem und religiösem Leben kommt der Konflikt zwischen Alt und Jung, Besserwissen und Trotz, Heimlich- und Wichtigtuerei – alles, was Familienleben ausmacht. Ein Wirbelwind von einem Film, der beim letztjährigen Tribeca Film Festival den Publikumspreis gewann – zu recht!
„Einer der lustigsten und lautesten Filme, seit Mel Brooks eine Kamera in die Hand genommen hat. Period.“ (New Jersey Jewish News)
Im Anschluss Zoom-Gespräch mit dem Regisseur Daniel Robbins.
