Ostdeutsche Sehnsucht

Wie ist es heute, in einer immer einsamer werdenden Welt, mit anderen Menschen in unmittelbarer Nähe zu leben? Am Beispiel der Kleinstadt Prenzlau erkundet Simon Strauß, ob in Zeiten medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich ist, wie sie gelingen kann, wann sie scheitert und welche politische Bedeutung es hat, in der Nähe zu sein. 

Der Autor, geboren 1988, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er promovierte an der Humboldt Universität zu Berlin und ist derzeit unter anderem Redakteur des Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 

Simon Strauß liest aus seinem Buch „In der Nähe – Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht“.

Wir freuen uns auf eine spannende Lesung und einen anregenden Austausch!

© Julia Zimmermann