IN DER NÄHE – Lesung mit Simon Strauß

In der Nähe – Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht ist ein essayistisches Sachbuch, in dem Simon Strauß die brandenburgische Kleinstadt Prenzlau als Beispiel dafür nutzt, über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratie und die Bedeutung lokaler Gemeinschaft nachzudenken. Strauß findet fernab von medial befeuerter Selbstgerechtigkeit eine direktere Form der Demokratie, da sich hier Menschen noch unmittelbar miteinander auseinandersetzen. Das Buch verbindet Reportage, persönliche Beobachtungen und philosophische Reflexionen. Seine zentrale These lautet, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt da entsteht, wo Menschen tatsächlich einander im Alltag begegnen, Konflikte aushandeln und Verantwortung füreinander übernehmen.

Der Autor Simon Strauß wurde 1988 in Berlin geboren und studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Der Bestsellerautor promovierte an der Humboldt Universität zu Berlin und arbeitet als Redakteur beim Feuilleton der FAZ. Dort ist er für den Themenbereich Theater zuständig und ist zusätzlich regelmäßig im Podcast der Zeitung Podcast für Deutschland zu hören.

 

Grußwort zur Festivaleröffnung

Frank Steffen (Landrat des Landkreises Oder-Spree)

 

Festival Preview: BINÄRE WINDMASCHINE

Der Kurzfilm von Anna Faroqhi und Haim Peretz, entstanden im Rahmen eines partizipativen Filmprojektes von FILM OHNE GRENZEN (Festival Preview), begleitet den Bau einer modernen Orgel im Barockstil in der Klosterkirche Lehnin. Jugendliche entdecken während dieses Prozesses das traditionelle Handwerk und die Prinzipien binärer Logik. Diese 15minütge Dokumentation zeigt, wie Wissen durch Praxis und Weitergabe lebendig wird – und wie Wirklichkeit durch gemeinsames Handeln entsteht.

Bildstills (oben): ©Julia Zimmermann

Altersfreigabe: FSK ab 0 freigegeben