Workshops /Schulkino 2021

DIE JURY SIND WIR

Schüler und Schülerinnen der 10. Klasse des Rouanet-Gymnasiums Beeskow fanden sich eine Woche lang jeden Vormittag im Kino „Schukurama Beeskow“ ein und sahen sich Spiel- und Dokumentarfilme aus verschiedenen Ländern zu vielfältigen Sehnsuchts-Themen an. Gemeinsam mit den Filmemachern und Projektleitern Anna Faroqhi und Haim Peretz sprachen und schrieben sie über die Filme – und wählten ihre Favoriten für das diesjährige Schulkino-Programm aus. So schlüpften sie in die Rolle von Filmkritikern und Juroren.

Die Siegerfilme werden von der Jugend-Jury persönlich beim FILM OHNE GRENZEN Schulkino präsentiert:

EIN DORF SIEHT SCHWARZ (F 2016), Regie: Julien Rambaldi

DAS FIEBER – DER KAMPF GEGEN MALARIA (Österreich, Deutschland, Schweiz 2019), Regie: Katharina Weingartner

 

MEINE SEHNSUCHT NACH…  

Ein Filmprojekt in Kooperation mit Innocence in Danger e.V.: Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 17 Jahren aus der stationären Jugendhilfe in Berlin erstellten in einem 10tägigen Workshop gemeinsam einen Film zu ihren Sehnsüchten. Als Experten und Expertinnen für ihre Geschichte begaben sich die Teilnehmenden auf die Suche nach der geeigneten Form und der für sie passenden Art der Darstellung.  Begleitet wurden sie dabei von Profis rund um den Film und Fachkräften von Innocence in Danger e.V. .

Premiere feiert der dabei entstandene Kurzfilm beim 9. FILM OHNE GRENZEN Festival

 

FILM SCHAUEN, FILME MACHEN

In einem Workshop „Film für Geflüchtete“ bekamen junge und erwachsene Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Bad Saarow die Gelegenheit, gemeinsam Filme zu sehen und selbst bewegte Bilder herzustellen für ein Kino vor dem Kino. Es folgen Kurzprojekte in Schulen und Begegnungsorten, in denen die Arbeit der Jugendprojekte vorgestellt und vertieft wird.

 

SEHNSUCHT NATUR

In einem partizipativ angelegten Dokumentarfilmprojekt begaben sich die Projektleiter und Filmemacher Faroqhi und Peretz in Austausch mit drei Naturorten in Berlin und Brandenburg, ihrer Gegenwart und Geschichte sowie mit den Menschen, die versuchen, die Natürlichkeit der Orte zu erhalten. Der dabei entstandene Film stellt Überlegungen an, wie die Natur als Subjekt und Partner statt bloß als nutzbares Objekt anerkannt werden kann. In Projekttagen an Schulen, Lernorten und Begegnungsstätten soll der Film weiteren Austausch fördern.

Eine Kurzfassung des Films feiert Premiere beim FILM OHNE GRENZEN Festival 2021.